Online Geld verdienen mit dem Amazon Partnerprogramm

Mit einer eigenen Website im Internet Geld verdienen – und das auf Autopilot.

Viele Menschen träumen davon, mit einer eigenen Website ein passives Nebeneinkommen zu generieren, ohne damit viel Arbeit zu haben.
In diesem Beitrag gehe ich darauf ein, wie eine solche Website aufgebaut werden kann, was zu beachten ist, welche Einnahmen möglich sind und wieviel Arbeit man denn nun wirklich damit hat.

Passives Einkommen mi dem Amazon Partnerprogramm – wie fängt man an?

Wer noch keine eigene Website betreibt mag anfangs vor einem großen Berg mit Fragen stehen.

Was benötigt man eigentlich, um mit einer eigenen Website und dem Amazon Partnerprogramm (auch Affiliate-Programm genannt) Geld zu verdienen?
Zuallererst benötigst Du natürlich eine Website. Dazu gehört neben einer Domain auch der dazugehörige Webspace, auf dem Du Deine Website hosten – also für den Besucher bereitstellen – kannst. Bevor Du Dich allerdings an die Registrierung einer Domain machst, musst Du Dir erst über das Thema Deiner Website klar werden.

Welche Zielgruppe möchtest Du ansprechen?

Es ist wichtig, sich eine Zielgruppe zu suchen, die auch kaufbereit ist. Es bringt Dir relativ wenig, wenn Du die breite Zielgruppe „Migränepatienten“ hast, hierfür aber keine passenden Produkte auf Amazon zum Verkauf stehen. Auf der anderen Seite bringt es nicht viel, wenn Du zwar Produkte auf Amazon findest, für die Du Provision kassieren könntest – aber niemand sucht nach diesen Artikeln bzw. den dazu passenden Themen.

Die richtige Nische finden

Du musst Dur also ein Thema suchen, das Menschen interessiert und nach dem im Internet gesucht wird, und für das auch passende Artikel vorhanden sind.

Ein schönes Beispiel sind zum Beispiel Themen rund um Tiere und Hobbies. Es gibt viele Hundebesitzer, Hundezubehör wird immer verkauft, und wenn Du Dich mit diesem Thema auskennst, kannst Du auch gute Inhalte dazu schreiben, und damit in den Suchmaschinen zu ranken.
Und genau jetzt kommt das nächste Problem: Viele Nische sind bereits besetzt.

Google doch einfach mal nach „Deinem Thema“ – so, wie es Deine Zielgruppe auch machen würde. „Hundehalsband kaufen“ wird eine Menge Resultate bringen, und viele davon werden Nischenseiten sein. Das Thema „Pferdesattel“ wird ebenso schon ziemlich abgegrast sein.

Wie Du siehst ist es nicht so einfach, eine profitable Nische zu finden, in der nicht schon mindestens ein Dutzend andere Seitenbetreiber unterwegs sind – und vermutlich auch schon sehr gut bei Google ranken.

Die Nischenfindung einmal kurz umrissen:

1. Du musst eine Nische finden, in der Du Dich auskennst und für die Du vernünftige, hilfreiche Artikel/ Texte verfassen oder zukaufen kannst.
2. Dein Thema sollte so gewählt sein, dass User danach suchen und
3. es sollten Produkte auf Amazon zu diesem Thema vorhanden sein.
4. Deine Nische sollte nicht zu überlaufen sein – oder Du solltest Dir zumindest sehr sicher sein, bessere Inhalte produzieren zu können als die Konkurrenz.

Wie finde ich heraus, wie oft nach meinem Thema gesucht wird? (Keyword-Recherche)

Es gibt einige Tools, mit deren Hilfe Du herausfinden kannst, wie oft monatlich nach Deinem Thema (oder Keyword) gesucht wird.

Eines davon ist der kwfinder. Du findest ihn unter https://app.kwfinder.com. Gib dort Dein Keyword ein, wähle das richtige Land aus (vermutlich „Germany“) und die entsprechende Suchsprache. Nach dem Absenden des Formular erhältst Du eine Übersicht über die Anzahl der Suchen pro Monat für dieses Keyword.
Desweiteren kannst Du auch das Google Keyword Tool nutzen, aber dieses zeigt Dir nur sehr grobe Estimates an, wenn Du keine aktive Adwords-Kampagne laufen hast.

Das SEO-Portal zeigt eine schöne Tool-Liste zum Thema Keyword-Recherche:
https://seo-portal.de/forum/faq/wo-finde-ich-die-richtigen-keywords-keyword-recherche-96/

Wenn Du Deine Nische gefunden hast – Glückwunsch! Doch wie geht’s nun weiter?

Domain registrieren und Hosting buchen

Nun musst Du Dir überlegen, unter welcher Internet-Adresse (Domain) Deine Website aufgerufen werden soll.

Wenn Du zum Beispiel eine Seite zum Thema Hunde aufbauen möchtest, könnte eine solche Domain zum Beispiel „hundezeugs.de“ (schon vergeben) sein.
Es ist aus SEO-Sicht nicht notwendig, das Keyword (in diesem Fall „Hund“) im Domainnamen zu haben, aber es zeigt dem Suchenden in den Google Suchergebnissen, um welches Thema es geht – ein meiner Meinung nach nicht zu vernachlässigender Faktor. Man kann mit jeder Domain gut ranken, wenn die Inhalte stimmen – allerdings zeigt das Keyword im Domainnamen immer noch sehr gut, wovon die Seite handelt.

Um zu testen, ob eine Domain noch frei ist, solltest Du die Domain erst einmal im Browser eingeben. Wird eine Website angezeigt, ist sie bereits vergeben. 🙁

Wird keine Website angezeigt, kannst Du unter www.denic.de checken, ob die Domain bereits registriert ist.
Ist sie nicht registiert, solltest Du als nächstes beim DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) prüfen, ob für die von dir erdachte Domain evtl. ein Markenschutz vorliegt.

Wenn Du zum Beispiel das Thema „hundefutter“ behandeln willst, solltest Du definitiv nicht „zooroyal“ im Domainnamen haben, da dieser Name bereits als Marke eingetragen ist – machst Du es trotzdem, riskierst Du eine kostenpflichte Abmahnung und darfst die Website unter diesem Namen definitiv nicht weiter betreiben.
Zur Markenrecherche beim DPMA geht es hier: https://register.dpma.de/DPMAregister/marke/einsteiger?lang=de

Okay, Du hast also nun Deine Wunschdomain gefunden, und sie verletzt keine Markenrechte? Sehr gut! Dann los, registrieren wir die Domain!
Du musst Dir als nächstes einen Webhoster suchen, der Deine Anforderungen erfüllt. Welche das sind? Das ist relativ einfach.

Du benötigst lediglich sogennaten Webspace sowie eine Domain.
Webspace ist ein Speicherplatz auf einem Webserver, auf den die Domain zeigt – so können die Besucher dann auf Deine Webseite zugreifen.

Diese Anforderungen erfüllen so ziemlich alle Hoster, daher sollte man nun festlegen, worauf die Priorität liegen soll. Sol es ein schnelles und optimiertes Hosting sein, so dass die Website schnell ausgeliefert wird? Das ist nicht zu vernachlässigen, denn die Website-Geschwindigkeit ist ein Rankingfaktor für Google. Schnell ausgelieferte Websites sind für Google ein Zeichen von Qualität und werden dementsprechend „gut“ gerankt.
Es gibt Hoster, die sind auf den Betrieb von WordPress-Systemen spezialisiert – dem Content-Management-System mit einer sehr weiten Verbreitung im Nischenseiten-Bereich. WordPress ist zudem kostenlos zu nutzen und relativ einfach aufzusetzen, so dass viele Webseitenbetreiber dieses System nutzen.
Zu empfehlen sind hier Hoster wie zum Beispiel Mittwald oder all-inkl. Google einfach mal danach, vergleiche die Preise – und entscheide Dich für einen der Hoster.

Oftmals ist in diesen Hosting-Paketen bereits (mindestens) eine kostenlose Domain inklusive, so dass Dich das Gesamtpaket monatlich vermutlich nicht mehr als 5 – 10 Euro kosten sollte.

Die Installation von WordPress selbst ist relativ simpel – entweder bietet Dein Hoster bereits eine sogenante „One-Click-Installation“ dafür an, oder Du folgst dieser Anleitung zur Installation von WordPress: http://wpde.org/installation/
Wordpress ist nun installiert, Du hast Dir eventuell schon ein schönes Theme installiert (https://elbnetz.com/wie-installiere-ich-eigentlich-ein-theme/), doch wie geht es nun weiter?

(Ratgeber-) Artikel schreiben / Inhalte erstellen

Die schönste Website bringt nichts, wenn niemand sie besucht. Doch wie finden die Menschen Deine Website eigentlich?

Um Besucher zu bekommen, musst Du – wenn Du kein Geld in Werbung stecken willst – bei den Suchmaschinen ranken. Soll heißen: Du musst so gute Inhalte auf der Website haben, dass Google Deine Seite für die Suchanfragen der Google-Nutzer als relevant erachtet und diese auf der ersten Seite rankt.
Und dabei ist es nicht einmal irrelevant, auf welchem Platz Du auf der ersten Google-Ergebniseite rankst. Wie das SEO-Tool Sistrix zeigt, entfallen 60% aller organischen Klicks (also ohne bezahlte Werbe-Anzeigen) auf das erste Google-Ergebnis. Nur etwa 16% der User klicken noch auf das zweite Ergebnis, und nur 8% auf das Dritte.

Wie Du siehst ist es also wichtig weit oben zu ranken, um Besucher zu bekommen.

Und wie rankt man bei Google auf Platz 1? Die Antwort ist so einfach wie kompliziert:

Mach es besser als der Wettbewerb.

Schau Dir an, wie die aktuellen Plätze eins bis drei der Google Suchergbnisse zu Deinem Thema aufgebaut sind. Wer rankt dort? Wie gut sind die Inhalte der Website?

Und dann ist es an Dir, es noch besser zu machen. Erstelle gut strukturierte und recherchierte Texte, die Deinen Besuchern einen echten Mehrwert bieten.

Nur so kannst Du langfristig Erfolg mit Deinem Ranking bei Google haben.

Affiliate-Einnahmen generieren

Du hast also nun Besucher auf Deiner Website und möchtest jetzt endlich Dein eigentliches Ziel erreichen: Passives Einkommen mit Affiliate-Einnahmen generieren.
Zuallererst musst Du Dich natürlich für ein Affiliate-Programm anmelden. Um Dich für das Amazon Affiliate-Programm zu registrieren, meldest Du Dich hier an:
https://partnernet.amazon.de
Nach erfolgreicher Registrierung und Freischaltung kannst Du nun Deine ersten Produkte verlinken und mit Deinem Affiliate-Tag versehen. Viele Informationen dazu findest Du in der Amazon Partnernet-Hilfe.
Du musst als Amazon-Affiliate auch einige rechtliche Aspekte beachten. Hier gibt Peer Wandiger eine gute Übersicht über alles, was Du an rechtlichen Aspekten beim Amazon Partnernet beachten musst:

http://www.affiliate-marketing-tipps.de/amazon/rechtliche-aspekte-beim-amazon-partnerprogramm-amazon-guide/100644/

Was verdiene ich als Affiliate mit dem Amazon Partnerprogramm?

Als Amazon Affiliate verdienst Du mit dem Amazon Partnerprogramm jedes Mal, wenn ein User innerhalb von 24 Stunden etwas kauft, nachdem er über einen Deiner Amazon-Affiliate-Links zu Amazon gelangt ist. Dabei bewegen sich die Provisionen zwischen 1% und 10% vom Artikelpreis – abhängig von der jeweiligen Artikelkategorie.
Amazon kann Dir dann das Geld überweisen oder per Amazon-Gutschein auszahlen – je nachdem, was Du bevorzugst.

Kann ich als Amazon Affiliate schnell reich werden, ohne arbeiten zu müssen?

Aus meiner Sicht: Nein. Ohne Arbeit wirst Du kein Geld verdienen. Du musst aktuelle, gut recherchierte Inhalte liefern, die Deinen Besuchern einen echten Mehrwert bieten, denn sonst wirst Du über kurz oder lang von Google aus den Suchergebnissen entfernt werden. Du musst Deine Seite aktuell halten, sie quasi immer im Auge behalten, und immer wieder weiter ausbauen.
Man kann als Affiliate schon gutes Geld verdienen, wenn man es richtig macht. Es ist aber definitiv mit Arbeit verbunden – meist mit deutlich mehr Arbeit, als man im Voraus meint. Und schnell ist es meist auch nicht. Alleine schon das Ranken auf der ersten Seite bei Google wird wohl frühestens nach ein paar Wochen, vermutlich eher Monaten stattfinden.

Fazit: Arbeit, Geduld und Recherche sind wichtig!

Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass Du viel Zeit und Arbeit in Deine Seite stecken wirst, bevor Du auch nur den ersten Besucher auf der Site haben wirst. Und danach geht es definitiv weiter: Du wirst immer wieder neue Inhalte erstellen müssen, um weiter oben in den Suchergebnissen zu bleiben und Besucher zu bekommen.

Und: Wenn Du in einer profitablen Nische unterwegs bist, wirst Du Konkurrenz bekommen, die versuchen wird, es noch besser zu machen und Dich bzw. Deine Seite in den Suchergebnissen nach unten zu drücken.

Es ist spannend, es macht Spaß, aber Du wirst mit dieser Methode vermutlich nicht schnell reich werden.

Aber: Ein Versuch wird nicht schaden, oder?

Viel Erfolg!